Warum ich mich erst jetzt für Permanent Make-up entschieden habe – Und warum ich heute mehr denn je dahinterstehe
Wer mich kennt, weiß, dass ich schon seit vielen Jahren mit Leidenschaft in der Beautybranche arbeite. Trotzdem überrascht es viele, dass ich erst vergleichsweise spät den Weg ins Permanent Make-up gegangen bin.
Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach:
Früher konnte ich mit Permanent Make-up oft nicht viel anfangen.
Wenn ich an Permanent Make-up dachte, hatte ich häufig Bilder von harten Augenbrauen, unnatürlichen Formen, dunklen Balken und überladenen Ergebnissen vor Augen.
Gerade als sehr heller Blondtyp war das für mich persönlich immer ein absolutes No-Go.
Ich bin selbst ein Mensch, bei dem oft schon ein Hauch zu viel Farbe sofort unnatürlich wirkt. Vielleicht gerade deshalb habe ich viele Jahre sehr kritisch auf die Permanent Make-up Branche geschaut.
Permanent Make-up hat sich enorm verändert
In den letzten Jahren hat sich die gesamte Branche jedoch unglaublich weiterentwickelt.
Moderne Techniken wie Powder Brows, feine Schattierungen, individuelle Farbkonzepte und hochwertige Pigmente haben Permanent Make-up auf ein völlig neues Niveau gehoben.
Heute geht es nicht mehr darum, Augenbrauen zu "malen".
Es geht darum, die natürliche Schönheit einer Frau zu unterstreichen.
Es geht um:
Natürlichkeit
Typgerechtigkeit
Harmonie
Individualität
Weiche Übergänge
Perfekt abgestimmte Farben
Genau das hat mich fasziniert.
Zum ersten Mal habe ich gesehen, dass Permanent Make-up nicht künstlich aussehen muss, sondern sogar so natürlich wirken kann, dass Außenstehende oft gar nicht erkennen, warum jemand plötzlich frischer, ausgeruhter und harmonischer aussieht.
Und genau in diesem Moment begann meine Reise.
Zwischen Visagistin und Medizin – Eigentlich wollte ich schon als Kind beides
Rückblickend ist mein heutiger Weg vielleicht gar nicht so überraschend.
Schon als Kind hatte ich zwei große Interessen:
Zum einen faszinierte mich alles rund um Schönheit, Farben, Formen und Gesichter.
Ich wollte Visagistin werden.
Zum anderen interessierte mich alles rund um Medizin, Heilung und den menschlichen Körper.
Ich wollte einen medizinischen Beruf erlernen.
Damals dachte ich, ich müsste mich für einen Weg entscheiden.
Heute weiß ich:
Ich darf beides verbinden.
Und genau das macht meinen Beruf heute so besonders.
Warum ich Permanent Make-up liebe
Permanent Make-up ist für mich weit mehr als eine kosmetische Behandlung.
Es geht nicht darum, jemandem ein anderes Gesicht zu geben.
Es geht darum, Selbstbewusstsein zurückzugeben.
Viele Frauen kommen zu mir, weil:
ihre Augenbrauen mit den Jahren lichter geworden sind
sie sich morgens nicht mehr lange schminken möchten
sie wieder frischer aussehen möchten
sie sich mehr Ausdruck wünschen
sie sich einfach wieder wohler fühlen möchten
Und genau das liebe ich an meiner Arbeit.
Es sind oft die kleinen Veränderungen, die einen großen Unterschied machen.
Der nächste Schritt: Paramedizinische Pigmentierung
Doch meine Reise hört hier nicht auf.
Im Sommer starte ich meine Ausbildung im Bereich der paramedizinischen Pigmentierung – ein Bereich, der mich schon lange fasziniert.
Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst weiß, wie sehr Narben den Blick auf den eigenen Körper beeinflussen können.
Ich selbst trage über drei Meter Narben und habe – wie viele Frauen – auch Schwangerschaftsstreifen.
Deshalb berührt mich dieses Thema auf einer sehr persönlichen Ebene.
Zu sehen, wie moderne Techniken dabei helfen können, Narben oder Hautveränderungen optisch deutlich unauffälliger erscheinen zu lassen, finde ich unglaublich spannend.
Was ist paramedizinische Pigmentierung?
Die paramedizinische Pigmentierung verbindet medizinisches Wissen mit den Möglichkeiten moderner Pigmentiertechniken.
Ziel ist es nicht, Schönheit zu verändern, sondern bestimmte Hautbereiche optisch auszugleichen und das Wohlbefinden zu stärken.
Mögliche Anwendungsbereiche sind beispielsweise:
Narbenkaschierung
Schwangerschaftsstreifen
Operationsnarben
Kaiserschnittnarben
Verbrennungsnarben
Pigmentstörungen
helle Hautareale
optische Angleichungen nach medizinischen Eingriffen
Dabei wird individuell gearbeitet, um die Haut optisch harmonischer erscheinen zu lassen.
Für viele Betroffene bedeutet das ein großes Stück Lebensqualität.
Meine nächste Weiterbildung: Inkless Stretch Mark Revision
Doch auch damit ist mein Wissensdurst noch nicht gestillt.
Meine nächste geplante Ausbildung wird im Bereich Inkless Stretch Mark Revision liegen.
Hierbei handelt es sich um eine moderne Behandlungsmethode zur Verbesserung von Narbengewebe und Schwangerschaftsstreifen.
Das Ziel ist es, die Hautstruktur zu verbessern und Narben oder Dehnungsstreifen optisch weicher, feiner und unauffälliger erscheinen zu lassen.
Gerade Frauen nach Schwangerschaften oder Menschen mit auffälligen Narben können davon enorm profitieren.
Dieser Bereich entwickelt sich aktuell weltweit sehr stark und ich freue mich schon jetzt darauf, mein Angebot künftig in diese Richtung zu erweitern.
Schönheit bedeutet für mich Wohlbefinden
Wenn ich heute auf meinen beruflichen Weg zurückblicke, wird mir klar:
Ich habe mich nie zwischen Beauty und Medizin entscheiden müssen.
Heute darf ich beides miteinander verbinden.
Mit Permanent Make-up kann ich Menschen helfen, ihre natürliche Schönheit zu unterstreichen.
Mit der paramedizinischen Pigmentierung werde ich künftig zusätzlich Menschen unterstützen können, die unter Narben, Hautveränderungen oder anderen sichtbaren Merkmalen leiden.
Für mich bedeutet Schönheit nicht Perfektion.
Schönheit bedeutet, sich im eigenen Körper wohlzufühlen.
Persönliche Beratung im Voi Schee Studio in Weichs
Im Voi Schee Studio von Susanne Müller in Weichs begleite ich Kundinnen aus den Landkreisen Dachau, Freising, Pfaffenhofen, Aichach-Friedberg und dem Münchner Norden.
Egal ob natürliches Permanent Make-up, Powder Brows, Lippenpigmentierung, Lashlifting oder zukünftig paramedizinische Pigmentierung – mein Anspruch bleibt immer derselbe:
Natürlichkeit.
Qualität.
Ehrliche Beratung.
Und Ergebnisse, die zu dir passen.
Fazit
Manchmal braucht es Zeit, bis man seinen Weg findet.
Ich habe mich nicht trotz meiner kritischen Haltung für Permanent Make-up entschieden – sondern genau deswegen.
Weil ich gelernt habe, dass modernes Permanent Make-up heute nichts mehr mit den künstlichen Ergebnissen von früher zu tun hat.
Und weil ich jeden Tag sehe, wie viel Positives es bewirken kann.
Für mich ist das erst der Anfang einer Reise, die Beauty, Natürlichkeit und medizinisch-kosmetisches Wissen auf eine wunderbare Weise miteinander verbindet.